#04 Das Gespräch, das nie stattfand. Über Reden, Schweigen und echtes Verstehen.
Shownotes
„Darüber haben wir nie gesprochen.“ Ein Satz, den Familienrechtsanwältin Bettina Stock in ihrer täglichen Praxis immer wieder hört und der mehr über Beziehungen verrät als viele Streitgespräche.
Wie kann es sein, dass Paare über Jahre hinweg gemeinsam funktionieren, den Alltag organisieren, Kinder großziehen und sich dabei innerlich verlieren? Oder sind sie sich gar nie begegnet?
In dieser Folge geht es nicht um Kommunikation im oberflächlichen Sinne. Es geht um das, was darunter liegt: Selbstreflexion, unausgesprochene Bedürfnisse und echte Begegnung. Einem Sprechen, das Verbindung schafft, weil es den Mut zur Offenheit und zur Verletzlichkeit voraussetzt.
Diese Episode lädt dazu ein, die eigene Kommunikationskultur ehrlich zu hinterfragen.
In dieser Folge erfährst du:
• Warum viele Paare zwar reden, aber sich nicht wirklich erreichen. • Die 5 Hypothesen der Sprachlosigkeit. Von unbewussten Bedürfnissen bis zum „Schweigevertrag“. • Weshalb echtes Zuhören eine der seltensten und gleichzeitig wichtigsten Fähigkeiten ist. • Warum wir oft nur zuhören, um zu antworten – und nicht, um zu verstehen. • Einblicke in die Kommunikationsarbeit von John Gottman und die „Eight Dates“. • Die vier zentralen Fähigkeiten für verbindende Gespräche
Echte Kommunikation beginnt nicht im Gespräch. Sie beginnt in dir. In deiner Haltung, verstehen zu wollen, statt zu bewerten.
Impulse zu wertschätzender Kommunikation, einvernehmlicher Trennung und einer neuen Scheidungskultur findest du hier: www.bettina-stock.de.
Transkript anzeigen
00:00:17: Schweigen ist auch Kommunikation, aber oft eine die der andere nicht versteht.
00:00:25: Denn während der eine spricht zieht der andere sich zurück und beide erleben etwas völlig unterschiedliches.
00:00:34: Der eine denkt du erreichst mich nicht mehr, der andere denkt ich weiß nicht was ich sagen soll.
00:00:41: Und genau in diesem Raum dazwischen entsteht das was ich immer wieder sehe Missverständnisse, Distanz und das Gefühl nicht gesehen zu werden.
00:00:56: Nicht wirklich gemeint zu sein.
00:00:58: Dabei reden viele Paare jeden Tag miteinander über den Alltag, über Termine und über das was organisiert werden muss.
00:01:08: Und trotzdem fehlt oft etwas ganz Entscheidendes – Verbindung!
00:01:14: Und vielleicht ist die ehrlichste Frage gar nicht warum sprechen wir nicht miteinander sondern was passiert in mir, wenn es wirklich um Nähe geht?
00:01:25: Bin ich dann noch im Kontakt mit mir selbst oder ziehe ich mich zurück.
00:01:31: In Gedanken, in Bewertungen, in Wundvorstellungen oder eben in Schweigen.
00:01:39: In dieser Folge geht es darum warum wir in Beziehungen oft aneinander vorbeireden aber nicht miteinander sprechen und warum Schweigen selten Nicht nichts bedeutet.
00:01:52: Warum echte Kommunikation nicht beim Sprechen oder beim anderen, sondern nur in uns selbst begibt?
00:02:17: Ganz oft höre ich in den Gesprächen mit meinen Mandanten Frau Stock darüber haben wir nie gesprochen.
00:02:26: Wenn ich frage was sagt denn ihr Mann dazu Dann erhalte ich ganz oft die Antwort das weiß Ich nicht.
00:02:32: Darüber Haben Wir Nie gesprochen Oder Das habe ich ihn nie gefragt.
00:02:37: Ich werde regelmäßig gefragt vor Stock, wie sagen wir es denn den Kindern?
00:02:40: Dass wir uns getrennt haben.
00:02:43: Und das ist natürlich sehr vom Alter der Kinder abhängig und ich bin auch kein Kinder-Experte keine Fachkraft für dieses Kind.
00:02:51: Das ist immer der Bereich in dem ich am vorsichtigsten agiere Schwieriges Wort und mich sehr zurückhalte.
00:03:01: Wenn die Kinder etwas älter sind dann schlage ich den Familien vor dass sie sich mit den älteren Kindern, pubertierendes Alter zusammensetzen und ihnen sagen, dass Sie sich trennen werden.
00:03:18: Und das es nichts mit den Kindern zu tun hat!
00:03:21: Sondern ich verfachliche, dass jetzt hier in diesem Podcast die Paarebene getrennt ist und dort keine Verbindung mehr besteht.
00:03:30: Und ganz oft, ganz regelmäßig bekomme ich dann die Rückmeldung Frau Stock So eine Kommunikationskultur haben wir in unserer Familie nicht.
00:03:41: Das überrascht mich immer wieder, auch nach all den vielen Jahren meiner beruflichen Tätigkeit, weil ich mich immerwieder frage, wenn ich keine Kommunikationskultur in meiner eigenen Familie habe?
00:03:55: Wo habe ich sie denn
00:03:56: dann?!
00:03:58: Für mich beginnt echte Kommunikion nicht im Gespräch!
00:04:02: Sie beginnt in mir – in meiner inneren Haltung.
00:04:07: Bin ich wirklich bereit, in anderen zu verstehen oder höre ich nur zu um zu antworten?
00:04:16: In vielen Beziehungen wird gesprochen.
00:04:19: Über den Alltag über Termine, über die Kinder, über das was erledigt werden muss und trotzdem fehlt etwas.
00:04:29: Tiefe Verbindung Resonanz Echte Kommunikation braucht mehr als Worte.
00:04:39: Sie braucht die Bereitschaft, sich selbst zurückzunehmen.
00:04:44: Nicht sofort zu bewerten nicht abzuwehren, nicht innerlich schon dagegenzugehen sondern wirklich verstehen zu wollen.
00:04:53: und genau das scheint der schwierigste Schritt zu sein.
00:04:57: den wirklich zuzuhören bedeutet auch dass ich mich berühren lasse Dass ich aushalte Das was der andere fühlt Auch wenn ich es vielleicht nicht nachvollziehen kann.
00:05:13: Echte Kommunikation beginnt in mir, in der Entscheidung verstehen zu wollen statt zu bewerten.
00:05:21: In der letzten Folge haben wir bei Eheverträge gesprochen und über das Versprechen dass man Beziehungen nicht absichern kann auch nicht wenn man sie präzise genug formuliert.
00:05:36: Und heute geht es um das Was zwischen zwei Menschen passiert, unabhängig davon irgendjemand einen Stift in die Hand genommen hat um ein Vertragswerk aufzusetzen.
00:05:49: Es geht um Sprache und das Gespräch und um die Frage warum wir wirklich so selten miteinander sprechen obwohl wir den ganzen Tag reden.
00:05:59: Manchmal sitze ich mit Paaren zusammen in einer Mediation und höre etwas ganz anderes als das was sie sagen.
00:06:08: Beziehungsweise das Paar versteht sich, versteht dasselbe und ich höre etwas ganz anderes als das Paa.
00:06:19: Wenn ich davon ausgehe, dass reden der Austausch von Informationen ist, Informationen über des Außen – wer holt das Kind ab?
00:06:31: Was kochen wir?
00:06:31: heute haben wir noch Milch!
00:06:35: Und sprechen geht tiefer meine Ich.
00:06:39: Sprechen setzt voraus, dass ich weiß was sich eigentlich sagen will.
00:06:45: Es gibt einen Sprecher der in seinem Gespräch selbst vorkommt.
00:06:51: Das hat also auch etwas mit Selbstreflektion zu tun und sprechen ist etwas anderes für mich als reden.
00:06:59: Und das Paradoxe ist je vertrauter zwei Menschen werden desto weniger sprechen sie miteinander.
00:07:08: Ich habe mich oft gefragt Woran liegt das eigentlich?
00:07:12: Dass die Paare nicht miteinander sprechen und sich dann wundern, warum die Beziehung auseinandergeht.
00:07:19: Ich habe dazu ein paar Hypothesen entwickelt aus meiner Beobachtung heraus.
00:07:26: Keine dieser Hypothesin hat den Anspruch auf Vollständigkeit oder Richtigkeit oder soll abschließend sein – ich möchte sie noch mit euch teilen einfach um euch Impulse zu geben und vielleicht eine Tür zu öffnen!
00:07:40: Eine These, eine Hypothese ist wir kennen unsere eigenen Bedürfnisse nicht.
00:07:47: Scheitert Kommunikation oft daran dass wir selbst uns nicht so ausdrücken können um was es uns eigentlich geht können wir unser bedürfnis nicht konkret genug formulieren.
00:08:03: also das würde ja dann bedeuten dass wir selber nicht wissen was wir eigentlich wollen oder es zumindest nicht in Worte fassen können.
00:08:12: In diesem Kontext ist Selbstreflektion eine Fertigkeit und kein Selbstverständnis, keine Selbstverständlichkeit.
00:08:20: Und Selbstreflexion ist vor allem eins unbequem.
00:08:25: Das was ich ganz oft erlebe, ist dass wir hören zuhören um zu antworten und nicht um zu verstehen.
00:08:34: Empathisches Zuhören bedeutet aufnehmen ohne zu werten ohne lösen zu wollen, ohne zu kontern.
00:08:46: Nicht jede Aussage ist ein Angriff.
00:08:50: Es fühlt sich vielleicht anfangs wie schwächer an aber es ist eine große Kompetenz.
00:08:59: Die dritte Hypothese ist Konflikt wurde uns als Gefahr vermittelt und nicht als Werkzeug.
00:09:06: Ich glaube, viele von uns sind in einer Konfliktvermeidungshaltung aufgewachsen oder so geprägt worden.
00:09:14: Aber der Konflik, wenn man ihn konstruktiv führt ist ebenfalls wie die Selbstreflexion eine große Fertigkeit.
00:09:24: Aus Reibungen kann etwas Neues entstehen und die wenigsten, glaube ich haben das gelernt, haben gelernt diesen Konflekt A so zu führen und B auch auszuhalten.
00:09:37: Also weichen wir aus, eskalieren oder vermeiden komplett.
00:09:43: Vierte Hypothese Die du Vorwurfsfalle Statt dass ich mal von mir spreche in Ich-Botschaften und wie mir es geht wird üblicherweise vom Du gesprochen im vorwursvollem Ton.
00:10:00: Du hörst mir nie zu!
00:10:03: Du verstehst mich nicht Du interessierst dich nicht für mich, du machst immer.
00:10:10: Und dann haben wir noch so Killerwörter dabei wie nie und
00:10:13: immer.".
00:10:16: Das sind Angriffe die Verteidigung auslösen ganz automatisch.
00:10:22: Und dahinter steckt ein Ich-Bedürfnis das nicht ausgedrückt werden kann.
00:10:28: von daher ist es so wichtig bei sich selbst zu bleiben und über sich selbst.
00:10:38: Die fünfte Hypothese, ich nenne sie der Schweigevertrag.
00:10:44: Was nicht gesagt wird, existiert nicht.
00:10:50: Viele Paare vielleicht haben Sie es gelernt?
00:10:54: Ich weiß es nicht!
00:10:57: Umgehen unangenehme Themen.
00:11:00: Also wenn ich's unter den Teppich kehre ist das nicht mehr da.
00:11:04: Das ist glaube ich eine Form der Unbeholfenheit.
00:11:09: Vielleicht meint man auch, damit eine Gefahr zu umgehen?
00:11:13: Vielleicht wurde es in der Ursprungsfamilie nie anders gemacht.
00:11:19: Denn das Schweigen ist ja ein Generationsproblem und kein individuelles.
00:11:27: Es kommt aus unserer Geschichte!
00:11:31: Unsere Eltern- und Großelterngeneration hat nie über sich oder ihre emotionalen Zustände gesprochen.
00:11:43: Das tat man einfach nicht!
00:11:45: Da waren bestimmt auch die schlimmsten und für uns unvorstellbarsten Kriegstraumata, die nie wieder angesprochen werden wollten weil man glaube ich diesen überwältigenden Schmerz nicht aushalten konnte.
00:12:02: Alles sehr nachvollziehbar und legitim.
00:12:06: In der nicht so traumatisierten Generation hat, glaube ich, oft ein Gespräch einfach nie stattgefunden.
00:12:15: Das Gespräch das nicht geführt wird kann man auch nicht lernen zu führen, kann man nicht weitergeben und schweigen wurde oft als Würde verstanden Es bot Schutz.
00:12:31: Manchmal auch wurde es eine Überlebensstrategie an in einer Welt in der Verletzlichkeit einfach kein Raum hatte.
00:12:39: Und was wir geerbt haben, ist nicht nur das Schweigen sondern auch die Überzeugung dass Verletzlichkeit schwächer ist, dass es gefährlich ist wirklich sich zu zeigen und gesehen zu werden.
00:12:55: Wann kann ich denn den anderen sehen oder mich zeigen?
00:12:59: Dass ich gesehen werden kann!
00:13:01: Das kann ich glaube ich dann mutig oder vielleicht auch im Vertrauen tun wenn ich in Resonanz bin und in Resonenz gehen kann.
00:13:13: Ich benutze das Wort Resonance sehr bewusst, es kommt aus der Physik ein Körper begehend zu schwingen, wenn er auf eine Frequenz trifft die seiner eigenen entspricht.
00:13:29: In Beziehungen bedeutet das für mich, ich kann nur dann beim anderen ankommen, wenn nicht erst bei mir selbst angekommen.
00:13:40: Selbstreflektion ist keine selbstbespiegelung, sie ist ihre Voraussetzung dafür das Kontakt überhaupt möglich wird.
00:13:50: Und hier möchte ich John und Julie Gottman ins Spiel bringen – eine wirklich deutliche Buchempfehlung von mir!
00:14:04: Paarforschung betrieben und Paare in Konfliktsituationen beobachtet.
00:14:11: Sie wollten nämlich herausfinden, was machen die Paare, die über zwanzig dreißig vierzig fünfzig Jahre miteinander glücklich sind?
00:14:22: Anders als die Paaren, die sich trennen.
00:14:26: Einer ihrer Feststellungen, ihrer Befunde war es sind Nicht die großen dramatischen Gespräche, die Beziehungen tragen.
00:14:37: Es sind ganz bestimmte Gespräche ,die stattgefunden haben müssen.
00:14:43: Gespräche über Träume.
00:14:46: Was wünsche ich mir vom Leben?
00:14:49: Gespräche über Ängste?
00:14:51: Gesprche über das was der andere wirklich meint Wenn er sagt, was er sagt.
00:15:00: Das Buch Von John und Julie Gottman heißt im Englischen, im Original.
00:15:06: ich finde den Titel so schön.
00:15:15: Auf Deutsch heißt es Achtgespräche die ein Paar miteinander geführt haben sollte.
00:15:22: Die acht Themen das sind die Dates Jedes der acht Gespräche ist einem zentralen Thema gewidmet das Paare entweder verbindet oder trennt.
00:15:33: Vertrauen und Bindung, Umgang mit Konflikten, Sexualität und Intimität, Geld, Familie, Abenteuer und Leichtigkeit, Spiritualität und Sinn – und Träume!
00:15:48: Es gibt nach den Gottmens vier Grundfertigkeiten für intime Gespräche.
00:15:56: Gottman benennt eine übergeordnete Regel.
00:15:59: Verstehen muss Vorratschläge kommen.
00:16:05: Das Ziel eines, so nennt er oder so nennen sie es immer, eines intimen Gesprächs ist einzig zu verstehen nicht zu lösen.
00:16:17: Voreilige Lösungsangebote verschließen Menschen und Gottmenn benennt dafür vier Fertigkeiten.
00:16:27: erstens Gefühle in Worte fassen.
00:16:30: Wer Bilder, Metaphern und Worte findet die zum eigenen inneren Erleben passen spürt eine Art Auflösung im Körper.
00:16:40: Eine Entspannung Und die Worte verraten wer man ist.
00:16:47: Zweitens offene Fragen stellen.
00:16:49: Der zweite Schritt ist den Partner durch offene Frage beim erkunden Achtung seiner eigenen Gefühle zu unterstützen und zu begleiten.
00:17:01: Nicht Bist du traurig, sondern was geht in dir vor?
00:17:08: Drittens Erkundende Aussagen Signale die zeigen ich höre zu Ich will mehr verstehen.
00:17:18: Ich werfe nichts von dem was Du sagst weg.
00:17:21: Viertens Empathie ausdrücken Die vierte Fertigkeit und wohl die wichtigste Dem anderen spürbar machen Dass man zuhört und verstehen will.
00:17:37: Manchmal sitze ich mit Paaren zusammen, und bin dann irritiert.
00:17:42: Ich bin verwirrt!
00:17:44: Ich habe dann immer den Eindruck dass wir sind in Trennung und Scheidung.
00:17:49: Sie sich auf einer kommunikativen Ebene also in dem was sie sagen verstehen Also der eine versteht was der andere sagt Und sie sprechen dann vom selben Thema Und ich höre immer etwas ganz anderes.
00:18:05: Ich habe irgendwann festgestellt, dass ich etwas höre was hinter diesen Worten liegt und das ist nicht dasselbe.
00:18:13: Ich hab mich gefragt, was passiert denn da eigentlich?
00:18:17: Und bin für mich zu dem Schluss gekommen, dass das Paar sich eine Geschichte erzählt.
00:18:23: Das meint das ganz unbewusst und gar nicht böse sondern sie erzählen eine Geschichte über sich, eine Projektion über sich selbst, über ihre Ehe.
00:18:33: Über das was zwischen ihnen war und über das was ohne einander kommen soll.
00:18:40: Eine Geschichte die ihnen vertraut ist Und die vielleicht einmal stimmte.
00:18:46: Aber diese Geschichte ist inzwischen mehr ein Schutz als dass sie noch eine echte Verbindung herstellen könnte.
00:18:54: Und es ist kein Vorwurf, sondern ich glaube das ist ein Überlebensmechanismus und so kommt es zu einer Dissonanz zwischen dem was sie glauben und vielleicht auch tatsächlich hören.
00:19:07: Und zudem was ich höre nämlich zu dem was wirklich gesagt wird.
00:19:13: Ich möchte an dieser Stelle auch keine weitere Anleitung geben.
00:19:18: wie führe ich Gespräche richtig?
00:19:25: Paare, die gut miteinander sprechen hören einander aufrichtig zu und sie haben vor allem eins.
00:19:33: Aufgehört zu glauben dass ihr den anderen bereits kennen.
00:19:38: Empathisches Zuhören beginnt mit meiner inneren Haltung nicht mit einer Technik.
00:19:48: Die Haltung lautet ich höre dir zu weil ich verstehen will wie es dir geht Nicht um dir rechtzugeben nicht um dir zu helfen, nur um dich zu verstehen.
00:20:01: Das Mark-Simple-Kling ist aber eines der schwierigsten Dinge einer langjährigen Beziehung und der Konflikt – was sage ich in aller Deutlichkeit – ist nicht der Feind des Gesprächs.
00:20:15: Er isst sein Zündstoff!
00:20:18: Ein Streit, der wirklich geführt wird hat mehr Ehrlichkeit als hundert Abender auf dem Sofa an den beiden sich schweigend zunicken.
00:20:31: Was nehmt ihr mit aus dieser Folge?
00:21:00: ist der Kern von Kommunikation, schafft Resonanz und es damit der Kern.
00:21:05: Von Beziehung!
00:21:08: Die Frage die ich euch mitgeben möchte ist wann habt ihr wirklich das letzte mal mit eurem Partner gesprochen?
00:21:18: Nicht geredet, gesprochen?
00:21:20: Und was würdet ihr sagen wenn ihr wusstet dass ihr wirklich gehört werdet?
00:21:27: Ich möchte euch auch noch die Frage mit auf den Weg geben und das ist zugleich eine kleine Vorschau auf die nächste Folge.
00:21:34: Was passiert eigentlich, wenn Paare lange genug nicht miteinander sprechen?
00:21:41: Es ist nicht immer Eskalation oft des Gegenteils Eine Stille ein inneres zurückziehen Ein Moment dem man nicht benennen kann und der trotzdem alles verändert.
00:21:56: Ich freue mich, wenn du auch in der nächsten Folge wieder dabei bist.
00:22:00: Bis dahin wünsche ich dir alles Gute und alles Liebe Deine Bettiner!
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